DR. RUEDIGER DAHLKE
GESUNDHEITSRESORT& SeminarzentrumTamanGa ist die Verwirklichung und Erfüllungeines Lebenstraumes vom guten, gesundenund erfüllten Leben. An diesem Ort findetjeder Gast etwas, der in eine Erfahrungeintauchen möchte, die die Seele berührt...mehr InfosSEMINARE 
TAMAN GA2014 finden die Fastenseminare im TamanGa statt!mehr InfosSeminarkalender

DR. RUEDIGER DAHLKE

GESUNDHEITSRESORT
& Seminarzentrum

TamanGa ist die Verwirklichung und Erfüllung
eines Lebenstraumes vom guten, gesunden
und erfüllten Leben. An diesem Ort findet
jeder Gast etwas, der in eine Erfahrung
eintauchen möchte, die die Seele berührt...

mehr Infos

SEMINARE

TAMAN GA


2014 finden die Fastenseminare im TamanGa statt!

mehr Infos
Liebe Interessent(inn)en unserer Arbeit, liebe Freunde von TamanGa,   wir haben unseren Traum verwirklicht und mit TamanGa einen – wie wir finden und wie sich in zwei Jahren mit zum Teil wunderschönen Seminaren gezeigt hat – idealen Ort für Wachstum und Entwicklung geschaffen. Darüber, dass wir das gewagt haben, sind wir glücklich.

Aber nach zwei Jahren – voller wichtiger Erfahrungen und viel (zu) viel Arbeit - müssen wir uns eingestehen, dass wir zwar den richtigen Ort gefunden haben, aber nicht die richtigen sind, um Restaurant und Hotel zu führen. Das braucht Fähigkeiten, die wir nicht haben und die uns überfordern.

Vor allem aber hat es unsere ganze Zeit absorbiert, auch jene, die wir beide, Rita und ich, für Inhalte brauchen, für die wir ungleich kompetenter sind und wo wir etwas bewegen können und wollen. Die Zeichen waren entsprechend. Kaum hatte Rita hier alles in Gang gebracht, wurde sie zur Professorin an eine Schweizer Universität  berufen. In meinen Augen ist sie es der Augendiagnose und ihrem Auftrag schuldig, diesem Ruf zu folgen.

Und ich möchte ebenso für meine inhaltlichen Projekte wieder mehr Zeit haben und mich auch ihrer äußeren Verbreitung widmen. Es macht keinen Sinn, Auslandseinladungen abzusagen, weil sie TamanGa nicht nützen. Im Gegenteil möchte ich dieses Wissen in die Welt zu tragen, wie mir meine Ausflüge nach Russland, Spanien, Tschechien und über Webinare in die USA gezeigt haben.

Ich mag nicht mit 62 anfangen, meine Schwerpunkte nach Verdienstmöglichkeiten für TamanGa auszurichten und zugleich kreative Zeiten zu beschneiden.

So haben wir uns entschlossen, ein Orientierungsjahr einzulegen und unser geliebtes Kind TamanGa in einen Dornröschenschlaf zu schicken. Das hat mir schon einmal nach meiner Klinikzeit geholfen, als ich spürte, wie dringend ich Neuorientierung brauchte. Wir glauben weiter an die Idee eines idealen Seminarzentrums und hoffen auf eine nur kurze Dornröschenphase, weil sich rasch ein engagierter mutiger Prinz oder eine Prinzessin oder ein entsprechendes Prinzenpaar findet, die es pachten und mit neuem Schwung wieder wach küssen. Es ist mir ein Herzensanliegen, meine Seminare dann wieder hierher heim zu holen. Inzwischen werde ich sie wieder an anderen aus der Vergangenheit bewährten Orten halten.

Wir haben unsere Fehler gemacht, weil uns Erfahrung und Wissen fehlten. Wir wollten uns und unseren Gästen Freude machen und nicht „Personal führen“, wofür wir eher nicht geboren sind. Und obwohl es mir gelang, mit dem Peace-Food-Gedanken die vegane Welle voranzubringen, schaffte ich es nicht, genug renommierte Referenten zu überzeugen, dieser Idee folgend, ihre Seminare bei uns zu halten und auch zu füllen. Wahrscheinlich habe ich gerade Kursleitern die pflanzlich-vollwertige Ernährung, zu der ich ebenso stehe wie zur Krankheitsbilder-Deutung, nicht überzeugend genug vermittelt. Jedenfalls war TamanGa, wenn ich nicht hier war und Kurs hielt oft un(ter)belegt, kostete aber weiter ( Unterhalt und Lohn(neben)kosten). So landete ich zunehmend in einer Doppelbindung. Ich konnte nicht in TamanGa Seminare halten und zugleich auf Vortragstour gehen, um es bekannt zu machen und seinen Unterhalt zu verdienen. Die Idee von TamanGa in Verbindung mit „Peace-Food“ halten wir an diesem wunderschönen Ort in der Südsteiermark aber weiter für richtig und  entwicklungsfähig.

In den letzten beiden Jahren habe ich alles, was ich an Büchern, Seminaren und Vorträgen verdient habe, in die Finanzierung von Löhnen und die Umsetzung zum Teil aberwitziger Auflagen der Behörden gesteckt und Rita ihre ganze Arbeitskraft. Was ich in den 30 Jahren vorher verdient hatte, war schon in den Bau geflossen. Wir haben 20 Arbeitsplätze geschaffen, und obwohl sie uns viel kosteten, ist zu wenig bei den Mitarbeitern, denen ich an dieser Stelle nochmals herzlich danke, angekommen. Das sei das System, war immer wieder zu hören.

Nun habe ich nicht zufällig gerade „Das Buch der Widerstände“ auf den Weg gebracht, und will jetzt im eigenen Fall nicht auf äußere Widerstände projizieren. Tatsächlich entsprechen diese natürlich auch bei uns und mir eigenen inneren Widerständen. Wir haben uns persönlich Richtlinien unterworfen, die uns weder entsprochen noch genützt haben, sondern im Gegenteil innerlich widersprachen und uns von unseren eigentlichen Aufgaben abhielten. Statt weniger ist mehr, haben wir mehr denn je gelebt. Das stimmt natürlich in seiner Doppelbedeutung, zeigt aber auch den Schatten. Das durften wir jetzt nicht weiter eskalieren, sondern mussten aus diesem System vielmehr raus. Insofern können wir Bankern und Bürokraten dankbar sein. Sie haben uns Hindernisse in den Weg gelegt und uns damit unsere inneren Widerstände aufgezeigt und auf eigene Aufgaben hingewiesen.  

Selbst hirnrissige Regeln, die angeblich den Arbeitnehmern nützen und ihnen nun genau die Arbeit nehmen, die sie gern gemacht haben, bekommen so Sinn. Unter einer zu niedrigen Decke hat niemand je in unserer Rezeption gelitten, aber sie brachte jetzt das Fass zum Überlaufen. Wir müssen nicht für Unsummen die Decke erhöhen, um dem System gerecht zu werden, sondern die persönlichen Ziele wieder höher stecken, die vorzuleben unser Anliegen ist. Das Ganze ging sich auf der persönlichen Ebene nicht mehr aus. Den äußeren entsprachen innere Widerstände. In dieser Form von uns geführt, kostete TamanGa zu viel (Nerven und Geld) und brachte gemessen daran zu wenig (Freude und Erfüllung).

Der Rat von Freunden, die sich – im Gegensatz zu mir - wirklich auf Finanzen verstehen, und der Druck der Bank, machte klar, dass es auch auf dieser Ebene nicht so weitergehen durfte. Die Bank, die vor drei Jahren noch mehr Geld anbot für ein zusätzliches aufwendiges Wellness-Zentrum, stellte plötzlich fest, dass ich schon über 60 und nicht unsterblich sei. Der Hinweis, dass man sich vor drei Jahren hätte ausrechnen können, dass ich in drei Jahren drei Jahre älter sein würde, half da nicht. Meine Bonität wurde herabgesetzt, um dann die Zinsen zu erhöhen. Auch eine wichtige Erfahrung: wenn es nicht wie erwartet läuft, neigen Banker dazu, es einem noch schwerer zu machen.

Der jetzige Schritt zur Um- und Einkehr ist mir nicht leicht gefallen – vor allem wohl, weil ich zu erfolgsverwöhnt war. Aber ich hoffe, dass auch diese Entscheidung sich zum Guten wendet. Das habe ich persönlich schon öfter erlebt. So glauben wir für TamanGa an eine bessere Perspektive und die richtige Lösung für Hotel, Küche und Restaurant. Dabei soll diese Orientierungszeit helfen. Sobald sich jemand Geeignetes findet, den Traum eines auf Gesundheit und Entwicklung ausgerichteten Seminarzentrums, in dem Qualität vor Quantität geht und weniger mehr sein darf, nicht nur mit zu träumen, sondern auch mit Kompetenz zu verwirklichen, werde ich meine Seminare mit großer Freude wieder nach TamanGa heim holen. Sie liefen hier wundervoll, wofür ich allen Gästen sehr danke, die zu uns kamen.

Natürlich werde ich und sogar sehr gern auch in Zukunft meine Seminare weiter führen und vielen von Ihnen dabei hoffentlich begegnen und so letztlich mit Ihrer Hilfe TamanGa vollständig erwerben, was einem Neustart unter neuem Hotelier zu Gute käme. Und natürlich freuen wir uns auch, uns auf unsere inhaltlichen Kompetenzen zurück zu besinnen und sind dankbar, so viel gelernt zu haben. Für mich ist gut zu wissen, was ich kann und mir einzugestehen, dass Personalführung nicht meines ist. Bei der Wahl zwischen Freunden und Personal tendierte ich immer zu ersteren und möchte mich nicht mehr für ein System verbiegen, das diejenigen schädigt, die es zu schützen vorgibt. Dabei ist die Parallele zur eigenen Innenwelt zu deutlich. Innen und außen müssen parallel laufen, und das können sie nirgendwo so gut wie in TamanGa. Dafür haben wir es gebaut, und dafür soll es leben.  

Wir freuen uns, weiter in TamanGa zu wohnen und hoffen außerdem (mit der Zeit) hier auf eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Freunden, die es sich als Gäste der Erde auf ihr und in Respekt zu ihr schön machen. So laden wir Freunde und solche die es werden wollen ein, diesen wundervollen Ort mit uns zu teilen, um die zweite Lebenshälfte auf der Basis spiritueller Philosophie, in schöner Landschaft, an einem beeindruckenden Platz mit idealem Klima, gutem Essen und Trinken zu genießen und mit Bewusstseinsentwicklung zu verbinden.

Ihr Ruediger Dahlke & Rita Fasel  
Da 2014 in TamanGa voraussichtlich nur die Fastenseminare abgehalten werden, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie eine Übersicht über alle Seminare von Dr. Dahlke (in anderen Seminarhäusern) hier finden: www.dahlke.at

TAMAN GA

VERANSTALTUNGEN
& Seminare